Wolkenspiel
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Kurznotizen
27.7.2010, 12:14 Uhr:
Traurig. Einfach so.

23.7.2010, 19:36 Uhr:
Die Zeit am Computer ist zur Zeit stark einveschränkt. Einfach zu schmerzhaft.

23.7.2010, 12:39 Uhr:
Offen gestanden hätte ich nichts dagegen, wenn das langsam mal weniger weh tun würde.

20.7.2010, 21:47 Uhr:
Ich liebe Technik :-)

6.4.2010, 13:32 Uhr:
Ui, das ging ja heute mal schnell *staun*

6.4.2010, 13:17 Uhr:
Und wenn man die falsche Datei hochlädt, sollte man sich nicht wundern, dass sich nichts ändert.

6.4.2010, 13:13 Uhr:
Andererseits bedeutet es aber auch nicht, dass es keine andere Lösung dafür gibt :-)

6.4.2010, 13:11 Uhr:
Einen Fehler zu kennen bedeutet nicht immer, ihn auch entfernen zu können.

6.4.2010, 12:23 Uhr:
Mit dem Alter wird man bekanntlich klüger. Heute also: Zuerst essen, DANN erst programmieren.

23.2.2010, 16:59 Uhr:
Jetzt gibt's erstmal was zu essen und dann schauen wir mal... :)

(Alle Notizen)
Samstag, 04. September 2010
17:28 Uhr

Aufräumen

- Der Kerl braucht eine Putzfrau.
- Ich glaube, hier hilft nur noch ein Brandstifter.

Numb3rs - 03x14 Kapital a la carte


Freitag, 03. September 2010
07:19 Uhr

Aua

Wenn Andreas eine Verspannung im Rücken hat, dreht er den Massagestrahl der Dusche auf und duscht heiß.

Wenn ich den Massagestrahl der Dusche aufdrehe und heiß dusche, habe ich danach nicht nur eine Verspannung, sondern der ganze Rücken fühlt sich an, als wäre er ein einziges großes, hartes Brett. Aua.


Mittwoch, 01. September 2010
21:58 Uhr

Hexerei

Immer wenn sie bei Charmed Zaubersprüche zusammen reimen warte ich nur auf ein klassisches "Hexhex" wie bei Bibi Blocksberg.


Mittwoch, 01. September 2010
19:54 Uhr

Heute an der Kasse

Ein Stück vor uns eine Frau mit einem Korb mit Katzenfutterbeutelchen, die dann den anderen, mit denen sie unterwegs war erzählte: "Das ist genug für einen Monat. Ich füttere ja nur jeden zweiten Tag, wenn ich keine Lust habe, auch mal gar nicht."

Hoffen wir mal, dass die Katze sich sonst von Trockenfutter ernährt.


Dienstag, 31. August 2010
09:21 Uhr

Weiterbildung

Wieder etwas Neues gelernt. Und auch noch am eigenen Leib. Ich wusste gar nicht, dass... äh, lassen wir das.

Aber man glaubt gar nicht, was so ein Körper kann.


Montag, 30. August 2010
14:18 Uhr

Nebenwirkungen

Ich hätte nichts dagegen, wenn sich mein Körper mal langsam auf eine einzige Nebenwirkung beschränken würde. Noch besser, wäre natürlich gar keine, aber so anspruchsvoll bin ich ja gar nicht. Das alles ist nur langsam ziemlich erschöpfend.


Samstag, 28. August 2010
23:03 Uhr

Wegfindung

Selbst ein Verrückter kommt locker von Punkt A nach Punkt B.
Numb3rs - 02x19 Dunkle Materie


Samstag, 28. August 2010
13:56 Uhr

Grins

Zits-Comic by Jerry Scott and Jim Borgman (© 2010 Zits Partnership)

Zits-Comic by Jerry Scott and Jim Borgman (© 2010 Zits Partnership)



Samstag, 28. August 2010
11:45 Uhr

Abnutzungserscheinungen

Ein und derselbe Traum wiederholte sich heute Nacht wieder und wieder. Er war nicht sonderlich spannend, ich weiß auch schon gar nicht mehr, um was es eigentlich ging, aber das faszinierende daran war, dass er mit jeder Wiederholung ein bisschen abgenutzter wurde. Zuerst wurde der Ton immer leiser und schlechter, es fing an zu rauschen und auch die Farben wurden immer blasser und blasser.

Ob der Traum"film" wohl gerissen wäre, wenn ich ihn noch öfter geträumt hätte?


Freitag, 27. August 2010
23:21 Uhr

Ein Freund

Der schmerzhafte und äußerst plötzliche Verlust eines Freundes hat mich vor zwei Monaten heftig zu Boden geschleudert. Ich stand da und wusste vom einen Moment auf den nächsten nicht mehr, was da passiert ist. Einen Tag lang wartete ich auf eine Veränderung, einen zweiten Tag ebenso und schließlich wurden die Tage zu einer Woche und immer noch wollte ich nicht vollends begreifen, dass diese Freundschaft so abrupt beendet worden war. Ich klammerte mich an alle möglichen Vorstellungen, die eher Hoffnungen und Wünsche waren. Zwar versuchte ich auch, die ganze Sache zu verarbeiten und für mich zu klären, aber immer mit dem Gedanken, dass es schon wieder werden würde.

Nach einer Woche entdeckte ich, dass der Schnitt tiefer ging, als ich gedacht hatte. Er hatte nicht nur eine Brücke abgebrochen, er hatte gleich noch eine weitere mitgerissen. Das war für mich der Moment, indem der Schmerz in Wut umschlug. Wut über etwas, das ich als albern und kindisch empfand, Wut darüber, aus für mich nicht sichtbaren Gründen eine solche Freundschaft wegzuwerfen, Wut darüber, dass jemand etwas mir Wertvolles bewusst zerstörte.

Die Wut gab mir Kraft. Ich stellte einiges auf die Beine, war aktiv, kümmerte mich um vieles und lenkte mich ab. Dann kamen die nächsten Schläge. Von ganz anderen Menschen und auch nicht absichtlich oder bösartig herbeigeführt, aber in diesem Moment musste ich erkennen, wie verletztlich, wie zerbrechlich ich zu dem Zeitpunkt tatsächlich war.

Ich kippte einfach um. Eine Kleinigkeit nur und doch war sie der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ich heulte und heulte und heulte. Es gab kein Ende, der Schmerz war so überwältigend, so allumfassend, dass für nichts anderes mehr Raum war. Andreas brauchte an diesem Abend sehr, sehr, sehr lange, um zu mir durchzudringen und noch länger, um den Absturz zumindest zu bremsen.

Danach zog ich mich zurück. Immer weiter und weiter. Zu dem ohnehin schon vorhandenen Kummer und Schmerz gesellten sich einige schlechte Nachrichten, die Welt geriet immer mehr aus den Fugen und selbst der Kurzurlaub zu Andreas' Geburtstag konnte nicht viel kitten, aber wenigstens die Akkus ein wenig aufladen.

Nach dem Urlaub stand ein unerfreulicher und angsteinflößender Termin an und ich lenkte mich auf alle möglichen Arten ab. Meine Stimmung war irgendwie in der Luft schwebend, unwirklich, fern - zumindest so lange ich nicht zu aufmerksam war. In dieser Stimmung entstand ein kurzer, vorsichtiger Kontakt zu diesem Freund, der recht abrupt wieder beendet wurde.

Noch einmal nahm ich all meine Kraft zusammen, wappnete mich gegen den neuerlichen Schmerz und suchte zum vermutlich tausendsten Mal Antworten für mich. Die ich immer noch nicht finden konnte. Der Kontakt wiederholte sich nicht.

Der beständige Schmerz nahm langsam ab, wurde immer mehr zu einem Rauschen im Hintergrund. Die Nächte zeigten mir Bilder von früher, die Tage rückten alles wieder in klares, erbarmungsloses Licht, das nur eine Wahrheit zuließ: Es war aus. Endgültig.

Ich flüchtete mich nicht länger in trügerische Hoffnungen und schöne Bilder von damals. Aber ich konnte auch nicht zu den Überresten zurück gehen und etwas daraus machen. Ich blieb für mich. Zurückgezogen, still. In mir blieb nur die Trauer zurück. Die Trauer über den Verlust einer unbeschreiblichen Freundschaft. Kein Zorn, keine Wut, kein Unverständnis, auch keine Hoffnung und keine Wünsche. Es war, wie es war.

Und dann lag eine Mail im Postfach. Eine Mail, die ich nie, wirklich niemals erwartet hätte, die ich mir so nicht einmal in all meiner Hoffnung ausgemalt hätte. Eine Mail, die ein Seil über die zerstörte Brücke brachte.

Ich hatte Angst. Was war wirklich zerstört worden? Lässt sich Vertrauen wieder finden? Wie wird es weiter gehen? Ich war vorsichtig. Die letzten Wochen hatten zu tiefe Kerben hinterlassen, zu viele hässliche Überlegungen beherbergt und zu heftige Stürme toben lassen. Kann eine Freundschaft einen solchen Bruch aushalten?

Heute, knapp zwei Wochen nach dieser Mail, kann ich voller Überzeugung sagen: Ja, das kann sie.

Vertrautheit und auch Vertrauen existieren noch. Oder wieder. Wer weiß das schon? Mein abendliches Lächeln und Lachen ist wieder zurück gekehrt. Es ist anders als früher, aber doch auch wieder gleich.

Ich habe großen Respekt vor dieser Mail und vor der Größe, sie zu schreiben und abzuschicken. Ich hätte nicht daran geglaubt, dass so etwas passieren würde und wenn ich jetzt nachts aus einem Traum von früher aufwache, ist der erste Gedanke nicht mehr: "Das wird es nie wieder geben", sondern "Danke, dass du wieder da bist."


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